irr
gehen," an; habt Ihr ein neues Pferd um einenübermäßigen Preis gekauft nnd seid augnschciulicheitel darauf, so lächelt er matt und thut zu wissen,das Thier sei ihm um den halben Preis, den Ihrgegeben, geboten worden, er möchte es aber nichtgeschenkt haben; sprecht Ihr, so hört er mit ab-irrendem Auge zn; geht Ihr durch die Straßen, sobetrachtet er Such mit höhnischer Lippe; speist erbei Euch, so weist er Euern besten Hochheimer mitNaserümpfen ab. Sein einziges Bestreben ist, Suchan der empfindlichsten Stelle zu verwunden. Er istein Gek, der ausdrüklich unftrem Jahrhundert undunsrer Nation avgehört, und thnt aus Affektationwas Andere aus Bosheit thun. Es gibt eine UnzahlSir Paul Kunrr's in der londuer Welt; Männervon Verstand erregen ihnen eben so viel Furcht alsWiderwillen. Es sind Thiere, die man durch eineDosts ihrer eigenen Unverschämtheit leicht abwürgenkann. Da ihr ganzer Rang blos ein erkünstelterist, so haben stc keinen stüzzende» Hinterhalt, sobaldman ihnen öffentlich zeigt, daß man sie verachte.
Aber Wer ist dieser ältliche Herr von stämmigerGestalt? Still! es ist Herr Warm, „ein hockstrespektabler Mann." Sein vertrautester Freunderlitt einen Bankerott und muste ins Gcfängniß.Herr Warm verschwor seinen Umgang; er warnicht länger respektabel. Herr Warm ver-führte in früheren Jahren ein junges Frauenzimmer;sie lebte drei Jahre mit ihm; er heiratete und jagte