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Sir Paul ist ein Elegant, aber — man mis-verstche den Sinn des Wortes nicht — Elegantbedeutet nicht ausschlierlich einen Menschen der sich gutkleidet; es kann Einer nachlässtg im Aeussern unddoch ein Elegant sein. Ein Mensch ist ein Elegant,wenn er viel mit Personen » I» moste umgeht, mitder Elegants-Clique ans vertrautem Fuß steht nndbei einigermaßen guter Geburt nnd einigem Ver-mögen gewisse allgemeine Schulbegriffe über das un-erklärbare Wesen „Geschmak" -) in sich trägt. SirPaul kleidet sich wie andre Leute. Unter sehr gut Ge-kleideten könte man ihn beinah übel gekleidet nennen;unter dem großen Hansen kann er dagegen als einMuster dienen. Ans jeden Fall ist er seinem Aeussernnicht ganz eingeboren! cs fehlt ihm der senawriusUecor; man könte ihn für den Kammerdiener einesHerzogs nehmen, ohne sich sonderlichem Tadel wegenfalschen Blikkes anszusezzen. Sir Paul und seine
*) Geschmak ist ein sehr beliebter Ausdruk bei derenglischen Aristokratie, den sie selbst auf dieKanzel und das Haus der Gemeiuen überträgt:„Der Mann predigt mit vielem Geschmak;" „inwelch vortreflichem Geschmak war die Rede Dessennnd Dessen abgefast." Geschmak auf di« Gesez-gebung und die Seelenhnt angewandt — waiwill das Wort sagen? Der Himmel weiß wases auf der Kanzel bedeulet; im Haus der Ge-meinen bedeutet es stets Schmeichelei gegen diealten Mitglieder und bescheidene Darlegung vonUnverschämtheit.