Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
100
Einzelbild herunterladen
 

Wie kann inan also vernünftigerweise annehmen,daß wen» man nnr die körperlichen Strafen abge-schaft sähe,Leute von besserem Stand" sich frei-willig rükgekehrten Deportirten beigesrllen und mitoffenen Armen in «in Verhältniß stürzen würden,von welchem zu entkommen selbst rükgekehrte Depor-tirte als ein Glük betrachten? Und wie kann manvollends gar hoffen, ein hoheS Gefühl von Ehreunter Menschen zn bringen, die ans einer Klasseausgewählt sind, in welcher die Ehre etwas Unbe-bautes ist? Das Beispiel Preussens löst sich hiergar nicht anführen. Dort betrachtet es ein Soldatnicht als das gröste Glük, sondern als das höchsteUnglük entlassen zu werden: er wurde zu dieserDenkart erzogen bevor er noch in dieArmee trat. Dort schaft man das Gefühl der

Absichtliche Verstümmelung oder Verletzungseiner selbst oder einet andern Soldaten, wennauch ans Verlange» desselben, «in sich oder denAndern dienstuntauglich zu machen."

Gebrauch von augeneutzündeudeu Salben."

Entfernung vom Spital so lange mau sichunter medicinischer Behandlung befindet, odersonstige grobe Verletzung der Spitalgesezze, umabsichtlich Krankheit oder Gebrechlichkeit heroor-zuruseu oder zu vermehren, »der absichtlich dieHeilung zu verlängern." Sine angenehm« Lage,in welcher einem Menschen »erboten werdenmuß, sich, um seines gegenwärtige« Verhältnisse«los zu werden, eine Krankheit zuzuzieheu «nd etauf Blindheit anzulegen!