Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
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den wir durch jene Abschaffung allein keinen vondiesen Vortheilen gewinnen. Werfen wir einenBiik ans die Armeeverfassnng! Begeht ein Soldateinen Diebstahl, so wird er der Civilbehörde über-geben und ans zehn Jahre depvrtirt. Als vollendeterSpizbnbe kehrt er zürnt, und wohin geht er?Wieder in das Heer. Sei ein Soldat noch so ver-dorben, so hält es ausnehmend schwer für seinenOffizier seine» Abschied beim Kriegsministerinm zuerhalten. Aus welchem Grnnd? Weil die Entlassungeines Soldaten in solchem Fall wie ein Lohn fürschlechte Aufführung erschiene. Ein vortreflicherGrnnd! Aber was beweist er? Er beweist, daßselbst depravirte, thierische Menschen den Dienst alsetwas so Hartes empfinden, daß ihnen die Ent-lassung als ein Glück erscheint, um dessentwillen siesich so schlimm als möglich anssühren würden, sobaldeine solche Aufführung ihnen einige Aussicht auf dieErreichung desselben gäbe. Macht das Peitschenallein den Dienst so hart? Pah! keineswegs! ineinem ganzen Regiment wird im Verlauf einesJahrs »ft kaum Ein Mann gepeitscht. Wer aber diemenschliche Natur nur einigermaßen kent, weiß daßnicht die entfernte Möglichkeit der Strafe, sonderngegenwärtige und anhaltende Unannehmlichkeiten dieMenschen unzufrieden mit ihrer Lage machen. ")

*) Go kommen unter dt» Vergehen eines englische»Soldaten folgend« Fälle von entehrendem Beneh-men vor: