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DrsvsuL publi^ues 5 , ü, 10 so! gcsezt sind! Dasfranzösische Gesezbuch kent allerdings keine körperlich«Züchtigung; aber es führt viel strengere und wegenviel geringerer Ursachen eintretende Züchtigungenanf. Aber das preussifche Heer? Zuvörderst ent-hält das preussifche Militärgesez die Körperstrafe biszu hundert Hieben, wovon jedoch nur vierzig aufeinmal zugetheilt werden dürfe», so daß der Ver-brecher zwei - bis dreimal daran kommen kann, biser seine Strafe vollständig hat. Sodann welch einenweit höher» moralischen Rang nimt der preussifcheSoldat vor dem englischen ein! Wie wird er indieser Kriegeruation geschult und gezogen und vondem Pöbel ausgesondert! Wie muß er schon vorseinem Eintrit in den Kriegsdienst, nothwendig einMann von Ehre geworden sein! Leztercr Umstandist es, der uns allein aus den wahren Gesichtspunkteiner Sache führen kann, die viel zn wichtige Folgenfür das Leben hat, um der Rednerei vom Gerüstherab und der Deklamation von Schulknaben über-lassen bleiben zn dürfen. Bei keiner Nation in derWest wird das Heer so durchweg aus den HefenUnd dem Abjchaum des Volks genommen, wie inEngland. Dies der wahre Grund, warum dasPeitschen bei uns so lange beibehalten ward undweshalb, so lange man die Abschaffung desselben alseinen vereinzelten Punkt der Militärreformbetrachtet, es im höchsten Grad gefährlich seinwürde, die Befngniß zn dieser Strafe einem Kriegs-