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Haben wir die Folgen unserer Achtung vor demöffentlichen Ruf etwas überschäzt, so, furcht' ich,müssen wol auch die Diplomaten von tausend Kabi-netten mitnnter über den übertriebenen Werth ge-kachelt haben, den wir unserem praktischen ^Verstand beilegen. Er ist die Eigenschaft, aufwelche wir uns am meisten zu-Gute thun, und !jeder Staatsmann, schlage er eine englische Reform- ^oder eine irische Zwangebill vor, übergibt sie jeder-zeit mit Vertrauen „dem bekanten richtigen Ver-stand des britischen Volks." Sezzen wir die Brilleauf und untersuchen dieses Attribut.
Der politische Verstand der alten Stoiker wardas Verständniß des allgemeinen Besten; derPolitische Verstand der neuern Schulen ist dasVerständniß des eigenen Besten! In allen Han-delsvölkern tcit diese Eigenschaft sehr lebendig her-vor — bei Holländern und Amerikanern so gut wiebei den Engländern; sie ist in der That die unver-meidliche Folge der Gewohnheit stch mit Andern inHandel einzulassen; bei näheree Untersuchung dürftenwir jedoch finden, daß sle weniger der ganzen Na-tion, als dem kaufmännischen Theil derselben zukomt.
Der gesunde Verstand, dessen praktisches Resul-tat ein nüchternes, vorsichtiges Benehmen ist, zeigtsich, furcht' ich, blos bei unfern Mittelständen inihren häuslichen Verhältnissen. Weder die Aristo-kratie noch die Armen beslzzen ihn, und am aller-