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i schaftlichcn Ansehens, als irgendwo. Ihr habt zwei! Herren von gleicher Geburt, gleichem Vermögen,und gleichem Grundbesiz vor Such — gleichwol sindsie keineswegs von gleichem Rang! Der Sine flehtauf den Andern als einen gestcindigermaßen Niedri-' geru herab. Wollt Ihr wissen warum? Die F a-! milienverbind u nge n des Erster» sind weitbedeutender! Und nicht bloS Familienverbindungcnsind die Verleiherinnen einer imaginären aber im prak-! tischen Leben ancrkanteu gesellschaftlichen Bedeutung.Auch die dlose Bekautsch«ft trägt ihre Ehrenein: nächst der Verwandschaft mit einem Großen istdas höchste Glük die Großen zu kennen, und selbst diei Frau eines Lourxois, die das Haus voll vornehmer^ Leute hat, legt sich einen höher» Rang bei, undwird in demselben von' Andern stillschweigend aner-i kant, als Eine von weit besserer Geburt undgrößerem Vermögen, die aber keine so emsige Ver-' ehren» der Geburt und des Vermögens Anderer ist;! denn Leztere hat nur ihren eigenen, wenn auch aller:! Achtung werthen Rang zu entfalten, Ersten dagegen! stralt den erhabenen Rang jeder Herzogin zurük, die- ihr Boudoir *) bescheint.
*) Man kann bemerke», daß die Gewalt der Modeiv dem Verhältniß zugenomme» hat, worin sichder Adel mit dem Bürgerstand mehr vermischte.Er gab «ine Zeit wo die Engländer unter denFremden wegen ihrer Unabhängigkeit und Gleich-giltigkeit gegen Sufferlich« Gebräuche eben so