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Wirken die Armengesezzc also auf die geselligenBande, so sind sie nicht minder schädlich für dieMoral der Geschlechtsoerhältnisse. Auf dem Landbekommen die Mädchen erst ein Kind, dann einenMann. Eine Weibsperson in Swaffham, in derGrafschaft Norfolk, batte sieben unehliche Kinder,für deren jedes sie wöchentlich zwei Schillinge (zu-sammen 8 fl. 24 kr. oder für jedes einzelne täglicht«?/? kr. rhein.) erhielt; wäre sie eine Witwe mitsieben rechtmäßigen Kindern gewesen, so hätte sievier bis fünf Schillinge weniger erhalten. Ein un-ehliches Kind ist also für seine Mutter 25 Procentmehr wcrth als ein ehliches. Deshalb gilt es dennauch für eine sehr gute Spekulation eine Person zuheiraten, die bereits ein bis zwei Liebespfänder alsihr Vermögen anfweisen kann.
„Ich bat," berichtet Herr Brereton ans Nor-folk in einem trcflichen, vor einiger Zeit herausge-kommenen Werk über die Handhabung der Armen-gesezze, „ich bat den Vorsteher eines benachbartenBezirksarmenhauses mir die Zahl der in einer ge-wissen Periode geborenen Kinder, mit Beifügung desnumerischen Verhältnisses der ehlichen zu den uneh-lichen, anzugeben. Die Zahl ergab sich als 77, wovon2Z ehlich, 54 unehlich waren, also der leztern dop-pelt so viel, als der erster»."
Die Armengesezzc, wie sie jezt in den südlichenTheilcn Englands in Wirkung sind, vergiften Selb-
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