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beinah dreimal stärkere Ration bezieht,als der ehrliche Arbeiter.
Welche Wirkung müssen also dergleichen Gesezzeauf unser gesellschaftliches System üben, wenn sieden Arbeiter durch sittliche Verschlimmerung in einebessere Lage versezzen, wenn sic ihm die Betteleials ein Ziel des Ehrgeizes, die Vcrnrthcilnng alsHöhepunkt seiner Bestrebungen vorzeichnen!
Vielleicht jedoch möchte man sich mit dem Ge-danken trösten, daß unsre Armengeserze in jedemFall wenigstens für die Erquikttiug und Bequemlich-keit des hohen Alters sorgen; daß wenn wir anrüstige, arteiisähige Bettler auch etwas wegwerfen,wir doch, im Geist des ursprünglichen Gesetzes., fürden Bejahrten und Schwarten noch weit bessereFürsorge treffen? Ach, gerade das Gegentheil findetstatt; eben die Alten und Schwachen sindam schli irrsten daran! Hieraus vielen nur eineeinzige Parallele zwischen den beiden Klaffen: Jo-seph Coster, 34 Jahre alt, und Anna Chapman,Witwe, 57 Ihre alt, sind ans einerlei Knch,'viel.Joseph Erster, in der Blüte seines Lebens, beziehtvon der Gemeinde jährlich nicht weniger als 49Pfund, 1k Schillinge, 8 Pence, (595 Gulden rhciu.)oder 16 Schilling, 8 Pence wöchentlich; AnnaChapman, die gebrechliche Witwe, erkältwöchentlich 1 Sch., 6 P., oder jährlich5 Pf., 18 Sch. (.46 st. 48 kr. rhein.) Das di- Un-