Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
52
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dungsweise zu rauh erschüttert, um sie leicht denalten Zustand wieder annehmen zn lassen. DerModeton kann für viele Jahre die Bedeutung nichtmehr erreichen, die er früher hatte. Bei politischerRuhe ist die Aristokratie die natürliche Leiterin derGesellschaft und auf ihre Ansichten hört man ammeisten; ihre Ansichten drehen sich aber, wie wirgesehen haben, stets um die Eleganz des gesellschaft-lichen Tones; in bewegten Zeiten dagegen komt daiVolk zur Wichtigkeit und seine Ansichten werdendie lautesten und aufdringlichsten; das Aggregatseiner Ansichten aber ist, wie wir ebenfalls sahen,die öffentliche Meinung. Unfähig ihn zn leiten folgtdann die Aristokratie unbewnst dem Impuls und eswird Mode populär zu sein. Von daher kannman, wollen wir zu Kleinigkeiten herabsteigen, selbstdie Neuerungen in der Kleidung ableiten. Dem Geistder französischen Revolution, der erfolglos aus dermarkigen Beredsamkeit eines Fox athmete, gelanges mindestens aus unfern Salons die brokateneWeste und die diamantenen Schnallen zn verdrängen.Znr Zeit der Diskussionen über die Reform affektir-ten unsere Boudoirshelden den Ton des birming-hamer Liberalismus und die Elegans des Parlamentslispelten massive Dogmen des Völkerrechts. Währendsomit gesellschaftliche Gebräuche von der höchsten zurniedrigsten Volksklasse herabsteigen, sind im Gegen-theil politische Grundsäzze der Wiederschein derMeinung, der von der Grundlage zum Gipfel der