Feundlichen gegen Dreitausend und einige Wählerin -shire gemacht. Die ihm anfangs nothwendigeBemühung zu gefallen ist ihm selbst allgemach ange-nehm geworden und in Gewohnheit üdergegangen.Er stzt für eine große Handelsstadt im Unterhaus;er ist das jüngste, also das thätige Mitglied; istgenöthigt mit Menschen aller Stände umzugehen:wie, ich bitte, tönt' er demnach fortfahren ein Exklu-siver zu sein? Sehen Sie also nicht, thcurer-
welch großen Einfluß die Reformbill endlich auf denTon des Benehmens haben wird? Sehen Sie nichtwelch großen Einfluß fle schon gehabt hat? Dr-ift noch immer der Spiegel der Mode. Sobald ersich in die Fodernngen der Zeit schikte, ahmte ihnseine Zunft nach, wie sie ihn vor zwei Jahren nach-ahmtc. Durch die eigene Aenderung hat er eineganze Kotcrie inocnlirt. So wirken Verfassung undBenehmen auf einander znrük!
In der That kann man allenthalben die Bemer-kung machen, daß der hohe Modeton einen wesent-lichen Stoß erhalten hat. Gibt cs nicht mehr soviele vornehme Herren wie ehmals, so üben auchdie feinen Damen keine so ansgedehnte Macht mehr,wie in früherer Zeit; sie füllen den Mund der zn-schauenden Welt nicht mehr mit Erzählungen vontriumphirender Unverschämtheit und schüchternerKriecherei. Ein ernsterer Ansdruk schwebt jezt überder Gesellschaft. Die stattgefundenen großen Ereig-nisse haben die Oberfläche der aristokratischen Empfln-