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2 (1836)
Entstehung
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beiden Völkern ans gleichen Gründen hcrvorgeht;bei beiden das Erzengniß eines lebendigen Geists dersich in eine dumpfe, instpide Umgebung vcrsezt sieht.(Denn in den kleinen Städten Dentschlands beutdie Gesellschaft, falls sie vielleicht auch mehr Geistbesizt, als in England, doch keine größere Reize dar,als dort.) Eine geistige Ermattung beschleicht uns unddie Flachheit des Lebens führt beinah zu dem-selben moralischen Resultat wozu unter andern Ver-hältnissen die Eitelkeit des Wissens. Daherbei den intelligentern Gliedern unserer angesehenenKlasse jener unstäte, desnltorische Reisedurst. Unbe-friedigte Sehnsucht, von deren wahrem Grund siesich keine gehörige Rechenschaft geben, treibt sie,dem schalen unfruchtbaren Brauche" ihres Vater-lands zu entfliehen. Auch trist man unter den Ver-möglichern keines andern Volkes so unablässig aufExemplare von Mismüthigen. Diese, für ihrenBestzzer so unglükliche Gemüthsart ist jedoch nichtungünstig für Poesie, und leiht, obwol oft aus denkleinlichsten Ursachen entspringend, dem Karakterhäufig etwas Interessantes und Edles. Indessenbeschränkt sie sich hauptsächlich auf dir Jugend; habenwir ein gewisses Alter hinter uns, so entwachsenwir ihr; die Seele gewöhnt sich an die Mühle undsezt mechanisch den Weg fort, den sie mit Ekkel undWiderwillen cinschlug.

Gibt es jedoch eine während ihres Anhaltensbesonders trüb stimmende Empfindung, so ist es die