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gebracht; „ich muß mich bisweilen in die Fremdebegeben, nm mir die Achtung vor mir selbst z»erhalten."
Da somit die englischen Schriftstester keine be-stirnte Stellung in der Gesellschaft haben, und ihrerNatur gemäß, nach Ruf begierig sind, so fallen siehäufig unter eine von folgenden drei Klaffen: dieerste sucht die vornehme Welt, der sie nicht zu ge-bieten vermag, auf und ist stolz auf die Bckantschaftmit den Großen; die zweite wird empfindlich undargwöhnisch, ist stets in Angst nicht gehörig beachtetzu sein und zeigt sich ans Schüchternheit ans einedrükkende Art eitel; die dditte, von stolzerer Art,richtet sich verächtlich empor und bringt ihre Fähig-keiten nie in volle Anwendung, weil sie sich nichtunter eine Welt mengen will, der sie sich überlegenweiß.
Bei uns ist der Literale oft gcnvthigt auf etwasAnderes alS sein Talent stolz zu sein, — auf Ver-mögen, auf Verbindungen, ans Geburt, — umnicht übersehen zu werden. Byron würde nie eineFreiherrnkrone über sein Bett gcsezt haben, hätteer nicht Poesien geschieben; ") und eben so wenig
*) Wir sind mit unserem Tadel über diese abge-schmakte Eitelkeit Byrons zu rasch »nd bcdenk-nnicht, daß er jenen Schmus eher zu einer Mah-nung für seines Gleichen als zu einer stolzen Er-hebung über Männer niedrigere! Rangs bestirnte.Er hatte gegen die gewöhnliche englische Ansicht