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2 (1836)
Entstehung
Seite
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und Einkommen sind's. Nicht an das angenehmsteGlied der Familie läßt man seine Einladungengelangen, sonder» an das reichste. Der ältest«Sohn ist ein großer Magnet. Um so liebenswürdigerdagegen ein vcrmvgenloser unverheirateter Mannerscheint, für nm so gefährlicher gilt er; mau kannihn wol als Bekanten zulassen, aber ängstlich sorgtman daß er nicht zum Vertrauten werde. So wim-melt denn die Gesellschaft von Hohlköpfen undHeuchlern. Die Frauen, die ihr den Ton angeben,entnehme» denselben von ihren Günstlingen. Manschmeichelt dem reichen jungen Mann, um ihn zugewinnen; um ihm zu schmeicheln gibt man sich dasAnsehn, als fände man Geschmak an seinem Treiben;man spricht mit ihm von Bällen und Wettrennen,fürchtet ihn durch einen Schein von geistiger Supe-riorität zu beleidigen, will für keine Gelehrte vonihm gehalten werden, vertraut auf Schönheit undanmnthige Närrchenstreicht tim ihn kirre zu machenund stimt den Geist zu einer anständigen Beschränkt-heit herunter, damit er keinen Misklang mit demseinigen bilde.

Von diesen kleinlichen Jntriken in Anspruchgenommen und zu diesem ärmlichen Maßstab herab-gedrükt hat der weibliche Ehrgeiz nur wenig Sinnfür die großen Zwekke einer männlichen, edeln In-telligenz. Im Durchschnitt haben daher die Eng-länderinnen einen ziemlich frostigen Begriff vonBulwer'S Romane. UVtl. 2 .