Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
11
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und machte die londner Afsvüi Seigneurs mit derWurde der Einfachheit bekant.

Der Modeton in England besteht also in einerVereinigung entgegengesezter Eigenschaften; er stelltden Reichthum hoch und erkünstelt Verachtung gegendenselben; heute möchte man sich über die Kriecherei,morgen über das vornehme Wesen des Tonet wundern.

Ein bezeichnendes Merkmal der englischen Ge-sellschaft ist das allgemeine Markten mit den unver-heirateten Frauenzimmern; ein Markten das uns inEuropa ganz allein znkomt und das nur bei denmorgenländischeu Sklavenhändlern wieder seinesGleichen findet. Wir sind eine handeltreibende Na-tion; die dem Leben entnommenen Roman« derMistreß Sore lieferten ein getreues, nnübertriebnesBild von den Ränken, Mächeleien, Listen »nd Ge-genlisten, welche den großen Stapel des mütterlichenEhrgeizes bilden. Wir rühmen uns, da in Englanddie jungen Leute einander nicht durch die Elternjugefnhrt würden, so gebe es bei uns mehr Heiratenaus wirklicher Herzensneignng als anderswo. Sehrmöglich; aber in der guten Gesellschaft ist das Herz«nisiiehmend klug und verliebt sich ohne einen hinläng-lichen Sheboden selten heftig; wo das Herz ist,da wird man in der Regel auch den Schaz finden;Allste jungen Männer, eher im Bestz von Leiden-schaft als von Gefühl, bilden liaisovz als Surrogat>dw Liebe; sie können mit Quin zu der schönenIhandschuhmacherin sagen:Madame, ich mache nie