Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
Seite
106
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zu ihr, mein Wunsch sie zu verdienen, machten mich hartwie Eisen gegen das Beispiel meines Freundes. Ich warThor genug, ihm von Mary zu sprechen ihn bei ihreinzuführen; das Ende davon war ihre Verführung." (Hierhielt Gawtrey inne und athmete schwer.)Ich entdeckteden Verrath ich forderte den Verführer heraus erverweigerte höhnisch den Zweikampf mit dem niedriggebor-nen Abenteurer. Ich warf ihn zu Boden und auf dieshin schlugen wir uns. Ich hatte meine Gcnugthuung miteiner Kugel in die Seite; aber er," fuhr Gawtrey mitrachsüchtigem Lachen sich die Hände reibend fort,erwar ein Krüppel auf Lebenszeit. Als ich mich erholte, er-fuhr ich, daß mein Feind, dessen Krankenzimmer vonFreunden und Tröstern wimmelte, meine Krankheit benützthatte, um meinen Ruf zu Grunde zu richten. Er, derGauner, klagte mich seines eignen Verbrechens an; derzweideutige Charakter meines OheimS schien die Anklagezu bestätigen. Ihn zu entlarven war sein eigner hochge-borner Zögling und Schüler im Stande; und seine Schmachwurde an mir heimgesucht. Als ich mein Bett verließ,fand ich meinen Oheim, (mit aller Mummerei war es aus,)als unverhohlenen Theilhaber eines Spielhauses, und michselbst ruinirt in Namen, Liebe, Vergangenheit und Zukunft.Und da, Philipp, da begann ich die Laufbahn, die ich seit-her verfolgt habe, als der Fürst von guten Gesellen undvon Taugenichtsen, mit zehntausend verschiednen Namen,und ebenso vielen Sehnen für meinen Bogen. Die Ge-sellschaft stieß mich aus, als ich unschuldig war. Bei Gott,