Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
Seite
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als bei der ersten; und unter dem Dache seines Wirthserlangte Morton unvermerkt, aber rasch, wieder Etwasvon dem früheren, natürlichen Tone seiner ungestümenund heißen Gemüthsart. Gawtrey selbst war im Ganzenein guter Gesellschafter; ihre.Gesellschaft, wenn nicht ge-wählt, war lustig. Wen» ihre Abende frei waren, besuchteGawtrey gar gerne Calos und Theater, und Morton warsein Begleiter; Virnie, (Mr. Gawtreys Affocie) ging niemit ihnen. Erfrischt durch diesenWechsel der Lebensweisegewann der junge Mann, selbst in seiner äußern Erschei-nung, wieder seine frühere Blüthe und Kraft, wie einePflanze, die aus einer erstickenden Atmosphäre und einemschlechten Boden, wo fie um Licht und Luft hatte kämpfenmüssen, entfernt, nach der Versetzung sich ansdehnt; dieanmuthigen Blätter brechen ans den lang schmachtendenZweigen hervor, und die elastische Krone springt in derGlorie ihrer frischen Jugendlichkeit an die Sonne. Wennin seinem Aeußern noch eine gewisse trotzige Herbigkeitlag, so war sie wenigstens nicht mehr wild und hohläugig,sie paßte sogar zu dem Charakter seiner dunkeln, ausdrucks-vollen Züge. Er hatte vielleicht das Etwas von des Tigersheftigem Temperament nicht verloren, aber in den weichenFarben und in der sehnigen Symmetrie seiner Gestalt finger auch an Etwas von der Schönheit des Tigers zu zeigen.

Mr. Birnie schlief nicht in dem Hause, er ging Nachtsheim in eine nicht entfernte Micthwohnung. Wir habennur wenig von diesem Manne gesagt, denn es war allemAnschein nach wenig genug von ihm zu sagen; er that