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nannte, freundlich und ohne weitere Fragen auf, setzte mirSpeise vor, drängte mir Kleider und Geld auf — ver-schaffte mir einen Paß — gab mir Eure Adresse — undnun bin ich unter Eurem Dach. Gawtrey, ich kenne vonder Welt noch Nichts als die dunkle Seite. Ich weiß nicht,was ich von Euch zu denken habe, — aber da Ihr alleingütig gegen mich gewesen, so es ist mehr Eure Güte alsEure Hülfe, an die ich mich jetzt wende — Eure freundli-chen Worte und freundlichen Mienen — aber doch —"er stockte und athmete schwer.
„Doch mochtet Ihr Mehr von mir wissen. Wahr-haftig, mein Zunge, ich kann Euch i» diesem Augenblicknicht Mehr sagen. Ich glaube, aufrichtig gesprochen, ichlebe nicht ganz genau innerhalb der Grenzlinien des Ge-setzes. Aber ich bin kein Schurke! Ich habe nie meinenFreund geplündert und es Spiel genannt! — ich habe niemeinen Freund gemordet und es Ehre genannt! — ich habenie meines Freundes Weib verführt und es Galanteriegenannt!" — Indem Gawtrey dies sagte, drückte er dieWorte eines ums andere durch seine übereinandergebiffenenZähne, hielt daun inne, und fuhr munterer fort: — „Ichringe mit dem Glück, voilü tont! Ich bin nicht, was Ihrzu vermuthen scheint, nicht ein Gauner im eigentlichenSinn, gewiß kein Räuber! Aber, wie ich Euch früher ge-sagt, ich bin ein Charlatan, wie Jeder, der reicher odervornehmer zu seyn strebt, als er ist. Auch mir thut Freund-lichkeit so Noth wie Euch. Mein Brod und mein Becherstehen Euch zu Diensten. Ich will es versuchen, Euch
LK-..». -