Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
Seite
90
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glänzte im Widerschein der Lampen und Sterne. Ich lehntemich, schwach und matt, an die Brückenmauer; und ineiner der Bogenvertiefungen neben mir streckte ein Krüppeldie Hand nach Penny's aus. Ich beneidete ihn! er hatteeinen Lebensberus; er war daran gewohnt, vielleichtdazu auferzogen; er wußte Nichts von Schaam. Ver-möge eines plötzlichen halb unbewußten Entschlusses wandteauch ich mich plötzlich um, streckte meine Hand dem erstenVorbeigehenden hin, und fuhr erschrocken zurück über dengellenden Ton meiner eignen Stimme, als sie rief:Seydso barmherzig!"

Gawtrey warf noch ein Scheit ins Feuer, sah sichvergnügt in dem behaglichen Zimmer um und rieb sichdie Hände. Der junge Mann fuhr fort:

Ihr solltet Euch schämen. Ich habe große Lust,Euch der Polizei zu übergeben," war die Antwort in schar-fem und grobem Tone. Ich schaute auf und sah die Livreen,welche meines Vaters Bedienten getragen. Also hatte ichum mein Brod gebettelt bei Robert Beauforts Lakaien!Ich sagte Nichts; der Mensch ging auf den Zehenspitzenseinem Geschäft nach, damit der Koth seine Schuhe nichtüber die Sohlen beschmutze. Da erfaßten mich Gedanken- so schwarz, daß sie jeden Stern am Himmel auszulö-schen schienen, Gedanken, gegen die ich oft gekämpft, aberdenen ich mich jetzt mit einer Art wahnsinniger Freude er-gab; und ich erinnerte mich an Euch. Ich hatte dieAdresse, die Ihr mir übergeben, bewahrt; ich ging geradeauf das Haus zu. Euer Freund nahm mich, als ich Euch