80
„Sie sieht ganz einer gesottenen Meerznnge gleich,"versetzte der Mkomte mit saurem Gesichte. „Jndeß —wie viel Heirathgut hat sie?"
„Vierzigtausend Franks, und kränklich," antworteteMr. Love; „aber sie mag einen großgewachsenen Mann,und Monsieur Goupille ist —"
„Große Männer sind nie gnt gewachsen," unterbrachihn der Vikomte zornig; nnd er trat auf die Seite, wäh-rend Mr. Love, galant vortretend, der Madame Beavorseinen Arm reichte, weil der Pole im Aufstehen beide Armeüber der Brust übereinander geschlagen.
„Entschuldigt, Madame," sagte Mr. Love zu Ma-dame Beavor, als sie sich in den 8alon begaben, „michdünkt, Ihr behandelt riesen braven Mann nicht gut."
„Na toi, oomme il est ennuzwux aveo sa I>o-loxnö!" versetzte achselznckend Madame Beavor.
„Wahr! aber er ist ein sehr schöngestalteter Mann;nnd es ist Trost, zu denken, daß mau keine Rivalin habenwird, als seine Heimath. Bertrant mir und ermuthigt ihnetwas mehr; mich dünkt, er würde für Euch Haffen, wiebestellt!"
Hier meldete der für den Abend gemiethete xai-yonMonsieur und Madame Giraud an, und hierauf trat her-ein ein kleines — kleines Paar, sehr hübsch, sehr beleibtund einander sehr ähnlich. Dies war Mr. Loves Staats-Paar — seine Lockenten — sein letztes, bestes Muster vonHeiraihstiften; sie waren vor zwei Monaten durch dasBüreau verheiratyet worden und waren die Bewunderung