Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
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der sich etwa einen Monat nach der Trauung tu der Seineertränkt hatte war die Sache am Ende noch besser ab-gegangen, als man hätte erwarten sollen, und die Wittwewar so wenig entmuthigt, daß man sie schon wieder hattedas Büreau besuchen sehenein Umstand, der nicht wenigzur Empfehlung von Mr. Love gereichte.

Vielleicht beruhte das Geheimniß von Mr. Love'sGlück und von der auffallenden Ueberlegenheit, welchesein Etablissement vor andern dieser Art an Ansehen undPopularität behauptete, auf dem Geist und der Liberali-tät, womit das Geschäft behandelt wurde. Er schien ent-schlossen, alle Formalitäten zu vernichten zwischen Parteien,welche sich einander näher zu kommen wünschten und erkam auf den glücklichen Einfall einer tadle ä'Iwte inbestem Styl, die er wöchentlich zweimal gab, und worauföfters eine soiröv äansanto folgte, so daß die Lusttragen-den zu ehelicher Glückseligkeit, wenn sie wollten ganz ohnexöno mit einander bekannt werden konnten. Da er selbstein lustiger, lebensfroher, geselliger Mann war, von vielemsavoii- vivre, wußte er diese Unterhaltungen zum Er-staunen zweckdienlich etnzurichten. Personen, welche beider ersten entfernten Zusammenkunft einander gar nichtannehmen zu wollen schienen, wurden ungemein verliebt,wenn die Pfröpfe des Champagners natürlich ein Er-traartikel neben dem Abonnement an die Wand flogen.Zu diesem kam, daß Mr. Love sich große Mühe gab, mitden Kaufleuten und Krämern in seiner Nachbarschaft Be-kanntschaft zu machen, und mit seinen Späßen, bei dem

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