Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
Seite
64
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thätigkcit sah, welche zu Hause anfängt, woran die WeltUebersiuß hat, war ihm zu Sinn als hätte er seine Pflichterfüllt; und da Glück und gute Tage zwar nicht sein Herzverhärtet, aber doch die Gewöhnung an Beharrlichkeituntergraben hatten, erblaßten allmälig das Bild der ster-benden Katharine und der Gedanke an ihre Söhne inseiner Erinnerung. Und darin war er um so mehr zu ent-schuldigen, nachdem er einen anonymen Brief erhalten, deralle seine Besorgnisse wegen Sidneys zerstreute. DieserBrief war kurz, und meldete einfach, daß Sidney Mortoneinen Freund gefunden, der ihn sein Leben lang beschützen,aber sich nicht bedenken werde, sich an Beaufort zu wenden,wenn er je seines Beistands bedürfen sollte. So war dennEin Sohn, der jüngste und geliebteste, wohl aufgehoben.Und der Andere hatte sich der nicht selbst seine Laufbahngewählt? Ach! arme Katharine! wenn Du Dir einbil-detest, Philipp sey derjenige, der sich gewiß die Bahn zumGlücke erkämpfen werde, und Sidney der Hülflose: wieunrichtig beurtheiltcst Du da das menschliche Herz! Ebendie Stärke in Philipps Natur versuchte und lockte an dieStürme, welche die Blüthen zerstreuten und den Stammbis in die Wurzeln erschütterten; während die leichtere undschwächere Natur sich vor dem Sturm beugte und die Ver-setzung in einen glücklicheren Boden ertrug. Wenn Elterndiese Blätter lesen, mögen sie inne halten und recht Nach-denken über die Charaktere ihrer Kinder! mögen sie ammeisten fürchten und hoffen zugleich für dasjenige, dessenLeidenschaften und Temperament leicht zu Kämpfen mit