denn getrennt von den beiden Beschützern, Arthur undPhilipp, welchen ihn die arme Katharine vermacht hatte.Durch ein seltsames, verkehrtes Geheimniß waren sie,denen die Sorge für das Kind am meisten ans Herz gelegtwar, gerade diejenigen, welchen es versagt war, sich dieserPflicht zu entledigen. Auf unsrem Sterbebett wenn wirglauben, für unsre Zurückbleibenden gesorgt zu haben,würden wir nicht des letzten Lächelns verlustig, das denernsten Todeskampf vergoldet, wenn wir nur Ein Zahrweit in die Zukunft schauen könnten?
Arthur Beaufort bekam, als er nach einer, wie mansich denken kann, unfruchtbaren Nachforschung nach Sid-ney heimkehrte, eine Erzählung von Philipps Besuch, dienicht ohne llebertrcibnngen war, zu vernehmen, und er-hörte mit tiefer Erbitterung den entstellten Bericht seinerMutter von der Sprache, die er gegen sie geführt. Mandarf sich nicht wundern, wenn irotz all seines romantischenEdelmuths er sich gekränkt und empört fühlte über eineGewaltthätigkcit, die ihm ganz unentschuldbar schien. Ob-gleich kcinrachsüchtiger Charakter, besaß er doch nicht jeneWeichheit und Sanftmuth, die nie erbittert wird. Er be-trachtete Philipp Morton als einen durch schlimme Leiden-schaften und schlechte Gesellschaft unverbesserlich gcwvrdnenMenschen. Doch trat Katharinens letzte Bitte, und Phi-lipps Brief an ihn, den unbekannten Tröster, oft vor seineSeele, und er hätte auch jetzt noch Philipp willig ge-holfen, wenn er ihm in den Weg gekommen wäre. Aberso, wenn er sich nmsah, und die Beispiele jener Mild-