Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
Seite
56
Einzelbild herunterladen
 

56

Nimmermehr! Ich setze jetzt meine Hoffnung aufEuch!"

Nun, ich dachte mir's wohl, Ihr würdet noch Euchan mich gewiesen sehen, und ich will etwas für Euch thun,was ich nicht leicht für mich selbst thäte. Ich habe Euchgesagt, daß ich den Spürhund von Bow-Street kenne,der in der Kalesche saß. Ich will ihn aufsuchen weiß derHimmel, das ist leicht gethan, und wenn Ihr gut zahlenkönnt, werdet Ihr Eure Nachrichten bekommen."

Ihr sollt Alles haben, was ich besitze, wenn Ihrmir meinen Bruder wieder schafft. Seht nach, wie viel esist hundert Pfund es war sein Vermögen. Ohneihn nützt es mich Nichts. Da, nehmt jetzt fünfzig, undwenn"

Philipp hielt inne, denn seine Stimme zitterte zuheftig, als daß er hätte weiter sprechen können. KapitänSmith steckte die Banknoten in die Tasche und sagte:

Wir wollen es als ausgemacht betrachten."

Kapitän Smith erfüllte sein Versprechen. Er sah denBeamten von Bow Street. Mr. Sharp war von der an-dern Partei zu hoch bestochen worden, um auszuplaudern,und er bestärkte gerne den Verdacht, daß Sidney unter derObhut der Beauforts stehe. Er versprach jedoch um denPreis von zehn Guineen Philipp einen Brief von Sidneyselbst zu schaffen. Das war Alles, wozu er sich verstehenwollte.

Philipp war damit zufrieden. Nach Verfluß von wei-tern acht Tagen händigte Mr. Sharp dem Kapitän einen