Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
Seite
53
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nicht die- Alles nur ein schurkischer Kniff ist was esWohl seyn kann so bin ich herzlich froh, daß er dasarme Kind! befreit ist von der befleckenden Nähe einessolchen Genossen," antwortete Beaufort.

Ich liege noch zu Euren Füßen, noch einmal, zumletztenmal umklammere ich fie als ein Flehender; ich be-schwöre Euch, mir die Wahrheit zu sagen."

Mr. Robert, mehr und mehr erbittert durch MortonsLangmuth, erhob seine Hand zu einem Schlage; als indiesem Augenblick, ein bisher nicht beachtetes Wesen, das,Voll Angst über eine Scene, davon es Zeuge gewesen, aberNichts begriffen hatte, sich in einen dunkeln Winkel desZimmers zurückgezogen, jetzt aus seinem Versteck hervor-kam. Und die sanfte Stimme eines Kindes hörte mansagen:

Schlage ihn nicht, Papa! Laß ihn seinen Bruderhaben!"

Mr. Beauforts Arm sank an seiner Seite nieder; vorihm, neben dem Ausgestoßenen, knieete seine eigne kleineTochter; sie batte sich unbemerkt ins Zimmer geschlichen,als der Vater eintrat. In der Dämmerung, gemindert nuvdurch den rothen Schimmer des manchmal aufflackerndenFeuers, sah er ihr schönes, sanftes Gesicht ernst zu demseinigen aufschaue», mit Thränen der Aufregung und viel-leicht des Mitleids denn Kinder haben ein lebhaftesund scharfes Verständnis für die Wirklichkeit des Kummersbei Solchen, die ihnen den Jahren nach nicht ferne stehen glänzte in ihren sanften Augen. Philipp sah sich verwirrt