Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
Seite
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Rettet mich vor diesem Schurken!" sagte sie mitkrampfhaftem Schluchzen.

Mr. Beaufort, der von Blackwell sonderbare Berichteerhalten über Philipps verstockte Verkehrtheit, schlechteGenossen und unverbesserlichen Charakter, ward durch denHülferuf seiner Frau aus seiner gewöhnlichen Furchtsam-keit aufgerüttelt.

Unverschämter Verworfener!" sagte er, auf Phi-lipp zutretend;nach all der thörichten Güte von mir undmeinem Sohn, nachdem Ihr alle unsre Anerbietungen ver-worfen, und in Eurem jämmerlichen, lasterhaften Wandelbeharrt sehd: wie könnt Ihr Euch erfrechen, Euch in diesHaus zu drängen? Fort, oder ich lasse die Constablesholen, Euch fortzuschaffen!"

Mann! Mann!" rief Philipp, die Wuth zurück-drängend, die ihn von Kopf bis zu Fuß schüttelte,ichfrage nicht nach Euren Drohungen ich höre kaum aufEuer Schimpfen Euer Sohn oder Ihr habt meinenBruder weggestohlen; sagt mir nur, wo er ist, laßt michihn wieder sehen. Jagt mich nicht von dannen ohne EinWort der Gerechtigkeit, des Mitleids. Ich flehe Euch an auf meinen Knieen flehe ich Euch an ja, ich, ichflehe Euch, Robert Beaufort, an, Erbarmen mit EuresBruders Sohn zu haben. Wo ist Sidney?"

Wie alle niedrigdenkende und feige Menschen, wardRobert Beaufort mehr crmuthigt als besänftigt durch Phi-lipps Plötzlich so demüthigen Ton.

Ich weiß Nichts von Eurem Bruder, und wenn