Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
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man sagt mir, Ihr wollet keine Freundlichkeit von mirund den Meinigen annehmen. Ach ! wenn Ihr wüßtet, wiewir Euch gesucht haben!"

Wenn ich es wüßte!" rief Philipp, denn dies un-glückliche Wort erinnerte ihn an sein letztes Gespräch mitseinem Brodherrn und an seine jetzige aussichtslose Lage.Wenn ich es wüßte! Und wie habt Ihr Euch erfrechenkönnen, mich aufzuspüren und mich niederzuhetzen? wa-rum muß diese unverschämte Tyrannei, welche sich einRecht über diese meine Glieder und diesen freien Willenanmaßt, mich und mein Elend überall, wohin ich michwende, verraihen und bloß stellen?"

Eure arme Mutter" begann Beaufort.

Nennt sie nicht mit Enern Lippen nennt sienicht!" schrie Philipp, und wurde blaß und gelb vor inne-rer Bewegung.Schwatzt nicht von der Barmherzigkeit,der Fürsorge, die ein Beaufort ihr und ihrem Sohn er-zeigen könnte! Ich nehme sie nicht an ich glaube nichtdaran. Oh ! ja freilich ! Ihr verfolgt mich jetzt mit Eurerfalschen Freundlichkeit; und warum? Weil Euer Vater Euer eitler, hohler, herzloser Vater"

Halt!" sagte Beaufort in einem so vorwurfsvollenTone, daß er das wilde Herz betroffen machte, an daserdrang;es ist mein Vater, von dem Ihr sprecht. Ehreder Sohn das Gefühl des Sohnes!"

Nein nein nein! Ich will Keinen von EuremGeschlecht ehren und achten. Ich sage Euch, Euer Vaterfürchtet mich. Zch sage Euch, meine letzten Worte gellen