Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
Seite
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Das muß das letzte Mal seyn!" rief Philipp.DasVerstecken ist an mir."

Ganz recht. Nun also!"

Philipp versteckte sich hinter eine Pappel; und alsSidney ihn suchte und Philipp um den Baum sich herumstahl, sah letzterer, als er zufällig über den Zaun blickte,den dämmernden Umriß der Gestalt eines Mannes in demGäßchen, der sie zu belauern schien. Ein Schauder zucktedurch sein Herz. Diese Beauforts, in seinen Gedankenvergesellschaftet mit allen Arten von schlimmen Vorbedeu-tungen und Vorboten hatten sie einen Spion aufge-stellt, seine Schritte zu beobachten? Er blieb aufrecht,die Gestalt betrachtend stehen, als Sidney ihn fand undmit lautem Lachen auf ihn zu lief.

Während das Kind, vor Fröhlichkeit jauchzend, sichan ihn klammerte, rief Philipp, seinen Spielgenoffennicht beachtend, laut und gebieterisch dem Unbekannten zu:

Nach was gafft Ihr? Warum steht Ihr hin, uns zubelauern?" Der Mann murmelte Etwas, schritt weiterund verschwand.

ES sind doch hoffentlich keine Diebe da? Ich fürchtemich so vor Dieben!" sagte Sidney bebend.

Die Angst nagte an Philipps Herz. Wäre er nichtselbst vielleicht als Dieb verurtheilt und behandelt worden?Er sagte Nichts, aber er zog seinen Bruder hinein, undda, in ihrem kleinen Zimmer, bei der Einen dürftigenKerze, war es rührend und lieblich, diese Knaben zu sehen die zärtliche Geduld des altern, der sich zu jedem Einfall