Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
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und Einzige aus Erden war. Philipp, dem eS beifiel, erwürde vielleicht vergnügter in einer Schule seyn, machteden Versuch, ihn in eine solche zu bringen, wo die Kna-ben so ziemlich von seinem Alter waren. Aber am drittenTage kam Sidney mit einem blauen Auge heim, undwollte nicht mehr in die Schule. Mehrere Male dachtePhilipp daran, ihre Wohnung mit einer solchen zu ver-tauschen , wo junges Volk im Hause wäre. Aber Sidneyhatte eine Neigung gefaßt für die gute alte Wittwe, beider sie sich eingemiethet hatten, und weinte bei dem Ge-danken auszuziehen. Unglücklicherweise litt die alte Frauan RheumatiSmuS und Taubheit; und obgleich sie sich allesMögliche gefallen ließ, konnte sie doch das Kind nicht langan Einem fort unterhalten. Zu jung noch um Vernunftanzunehmen, konnte oder wollte Sidney nicht begreifen,warum sein Bruder so lang von ihm fort bleibe, und ein-mal sagte er mürrisch:

Wenn ich gewußt hätte, daß ich so eingesperrt wer-den würde, hätte ich Mrs. Morton nicht verlassen. Tomwar ein böser Bube, aber ich hatte an ihm doch Jemand,mit dem ich spielen konnte. Ich wollte ich wäre nicht mitDir sortgegangen!"

Diese Rede schnitt Philipp ins Herz. Also er hattedem Kind ein achtbares und sichres Obdach eine sichereLebensversorgung genommen und das Kind machte ihmjetzt Vorwürfe! Als er dies hören mußte, stürzten ihmdie Thränen aus den Augen.