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vollendet, hätte sich nicht in Betreff SidneyS eine neueAnfechtung hervorgethan. Dieser Knabe war seinem Bru-der Alles in Allem. Ihm zu Liebe hatte er den herzlichenund fröhlichen Einladungen Gawtreys widerstanden, dessenmunteres Benehmen und gute Laune seine Phantasie, wieman gestehen muß, sehr angesprochen hatte, trotz deszweideutigen Geheimnisses, das auf des Mannes Treibenund Leben lag; ihm zu Liebe arbeitete und mühte er sichjetzt, freudig und zufrieden; und ihm suchte er alles daszu ersparen, was er selbst über sich nahm. Er konnte esnicht ertragen, daß dies sanfte und zarte Kind je dem nie-drigen und knechtischen Thun und Treiben sollte Preisgegeben werden, das jetzt sein Leben ausmachte — demunanständigen Nothwelsch der Reit- und Stallknechte —ihren gemeinen Sitten und ihrer groben Berührung. Erhielt ihn deßwegen allein und abgesondert in ihrer kleinenWohnung, und hoffte bald so Viel zurückzulegen, daßSidney am Ende, wenn auch nicht in seine ursprüngliche,glänzende Sphäre, doch wenigstens zu einer Hähern Stufeim Leben erhoben werden könnte, als die, zu welcher Phi-lipp selbst verdammt war. Aber der arme Sidney konntees nicht ertragen, so allein gelassen zu werden — seinenBruder von Tagesanbruch bis zum Niederlegen nicht zusehen — Niemand zur Unterhaltung zu haben; er ver-zehrte sich in schmachtender Ungeduld, all die kleine unbe-sonnene Selbstsucht, welche durch seine Leiden in seinerBrust nicht entwurzelt worden, brach nur um so mehrhervor, je mehr er fühlte, daß er für Philipp daS THeuerste