tB-i Seite.) Ich weiß, ich bin ein Narr, aber ich kann'«nicht helfen. (Laut) Hören Sie, Evelyn! Sie sind mirWerth — ich bin reich; und alles was ich thnn kann, umIhnen aus der Klemme zu helfen, wird mir Vorwand ge-ben, den Nest meines Lebens mit Knurren hinzubringen.So! nun ist'S heraus.
Evelyn (mit Rührung).
Bei alldem ist doch etwas Gutes in der menschlichenNatur. Lieber Freund, bedürfte ich Ihrer Hülfe, sowürde ich sie aunehmen; allein ich kann mich noch selbstherauswinden. Meynen Sie nicht, Georgina wird glei-ches Zutrauen zu mir hegen?
Graves.
Würd's Ihnen das Herz brechen, wenn sie es nichtthäte?
Evelyn.
Nicht leugnen kann ich, daß ich noch immer Claraliebe. Mein letztes Gespräch mit ihr erneuerte Gefühlein mir, die zu bekämpfen ich alle meine Scelenkräfte würdeaufbieten müssen. Inzwischen bin ich keiner von jenenSybariten der Sentimentalität, die den Menschen für un-fähig halten, die Leidenschaft der Liebe zu besiegen, unddie ihre eigene Schwäche für die Stimme unabwendbarenSchicksals halten. Damit mögen kläglich genug daSMädchen, die ihre Ehre preisgab, der Ehebrecher, der sei-nen Freund perrieth, sich entschuldigen! Nein, daS Herzward der Seele zum Bundesgenossen gegeben, nicht abersoll es zum Verräther an ihr werden!