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Lady Franklin.
Und das ohne dem Mädchen etwas davon zu sagen?
Graves.
Ohne! Bei den Gerichten ward kein solches Codicillregistrirt, verlassen Sie sich darauf. — Sie scheinen un-gläubig zu seyn, Miß Clara? Gott befohlen. (Ergeht.)
Clara (ihm nach).
Ein Wort — aus Erbarmen! Verstehe ich Sie recht?O, wie könnt' ich denn so blind seyn? EdelmüthigerEvelyn!
GraveS.
S i e preisen ihn und Georgina wird ihn aufge-ben. MißDouglaS, erliebtSienoch immer. — (Bei Seite.)Ob ichs wohl lassen kann? ob ich mich nicht fortwäh-rend um die Angelegenheiten andrer Leute bekümmere,wie wenn sie'S werth wären? — Hol's der Geier! (Ab.)
Clara.
Georgina ihn aufgeben? Sind Sie auch dieserMeinung? — (Bei Seite.) Ja! er wird bald entdecken,daß sie nimmer jenen Brief schrieb.
Lady Franklin.
Sie sagte mir gestern Abend, sie würde Evelyn niewieder sehen. Inzwischen muß ich ihr nachsagen, daß sieweniger eigennützig als ihr Vater ist, und einen Andernliebt insofern sie lieben kann. Obschon mit Evelyn ver-sprochen, sieht man sie doch oft mit Sir Frederick auf derPromenade; ja eben jetzt —