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leicht, nachdem ich eine bis an die Lippen in den Dsopnnd die Galle der Dürftigkeit getauchte Jugendzeit ver-lebte, hätte ich wohl hochherzig wünschen mögen, denganzen Werth jener blendenden und ruhmvollen Lebens-weise zu erkennen, zu der ich auf der Leiter unterster Stufeunwillig und von fern hinblickte. Ein einziger Monat —eine einzige Woche würde hingereicht haben, jene Erfah-rung ins Leben treten zu lassen. Erfahrung? O, wiebald erkennen wir, daß die Herzen so kalt, die Seelen soeng sind — gleichviel ob die Sonne den Edelgebornen inseinem Palaste bescheint, oder ob der Regen die Lumpendes Bettlers durchnäßt, der sich unter die Schloßpsorteflüchten mögte. Die Ertreme des Lebens weichen nurdarin von einander ab, daß oben das Laster lächelt undschwelgt, und daß unten das Verbrechen grollt und darbt.Sie aber — verwarfenSie mich nicht, weil ich arm war?Verachten Sie mich, wenn ich vielleicht eine unwürdigeRache ansüben wollte, denn ich bestrebte mich Ihnen dielleppigkeit, den Tand, den Glanz darzulegen, der, wie ichglaubte, Ihnen so wohl gefiele — mich mit denjenigenAttributen zu umringen, um derentwillen Ihr Geschlecht,wie cs scheint, am meisten diejenige Stellung schätzt, dieSie, wenn Sie mich geliebt hätten, würden haben einueh-men können. Jedoch auch das vergebens — vergebenswar mein Reichthum, wie meine Armuth eS war. Inkeinem von beiden Fällen liebten Sie mich, und mein Ge-schick ist entschieden.