Lady Franklin.
Liebes Kind, Glückseligkeit findet sich zu selten, umeiner Grille aufgeopfert zu werden. Warum kommt Eve-lyn so oft hieher?
Clara.
Vielleicht Georginens wegen!lSir John tritt auf und sucht unter den Büchern und Papierenauf dein Tische.)
Lady Franklin.
Bah! Georgina ist meine Nichte; sie ist hübsch undbesitzt Talente — doch ihres Vaters Weltsinn hat ihreNatur verderbt — sie ist Evelyns nicht Werth. Hinterdem Humor seiner Ironie befindet sich etwas Edles —etwas das noch zu Großem werden kann. Sowohl umseinetwillen als um Deinetwegen laß mich wenigstens —Clara.
Mich seinem Mitleiden empfehlen? Ach Lady Frank-lin! hielte er nach Vorschrift um mich an, würde ich ihnabermals abweisen. Nein, kann er nicht in meinem Her-zen lesen, so mag dies unerkannt brechen.
Lady Franklin.
Du mißverstehst mich, theures Kind. Laß mich ihmbloß sagen, daß Du jenen Brief diktirtest — daß Du je-nes Geld an seine alte Amme schicktest. Arme Clara —es war Deine ganze damalige kleine Habe! Mindestenswird er dann erkennen, ob Geiz Dein Fehler seynkann.