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Zur Vesper ruft's die Carmeliterinnen.
Q, mögte, -ör' ich dies Geläut' einst wieder,
Das Herz mir still, voll HimmelSfricdcns scyn,
And todt für alles ird'schc Denken, nur nichtFür das, was uns zum Paradies die Hcimath macht!Mad. de la Vallibrc.
Kenn' ich Dich nicht? Jedweder Schling' entschlüpftMein zartes Täubchen mit dem Glanzgcfleder.
Am Hofe selber fürcht' ich nicht für Dich.
Naturen gicbl's, die ans der cig'ncn UnschuldDie Schätze der Erfahrung sich gewinnen.
Mcich zarter Pflanze schließen aus Jnstinct sic,
Wie Weisheit durch ihr Wissen, sich vor'm Argen,Und so bist Du! Hörst Du auch dort nicht mich;Wird doch statt meiner Dich die Unschuld mahnen,Und Dein Gewissen Führer dort Dir sepn.
Luise.
Verdient' ich nur all' Deine Sorg' und allDein Vollvertrau'n! — Du schreibst mir doch, undsprichst mir
Doch von Dir selbst oft, Mutter, daß am HofDer Kindheit Bilder nah' mir sind? — Scy freundlichMit den bcdürft'gcn Hüttcnlcuten; ach!
Sie werden mich vermissen. — Meine VögelFütterst Du selbst doch?
Mad. De la Vallibrc.
Und vom edlen Herzen,
Das wie Dein Herz cS wcrth ist Dich verehrt —Vom tapfern Bragclone: soll von ihm