7 »
passte und ungefährlich, wahrend die andere, Kopf,Zähne, Augen, Pfote», in den verstümmelten, nie-dcrgeworfeuen Feind begraben und eingesenkt schei-nen. Unterdessen drängten sich die Gladiatoren,mit Blut groß gezogen und gemästet, voll Wonne-gefühl nm die Kämpfer her; weit öffneten stch ihreNüstern , die Lippe» grinsten, die Augen haftetengierig ans der blutigen Kehle des Einen und denzappelnden Fersen des Andern.
„Hustet! (er hatS!) 1,-cherriesen sie mit einerArt Gejanchze und rieben die nervigen Hände.
„vlon I>->l»-o, ich hab'S nicht, Ihr Lügenpack!"brüllte der Wirth, als er stch mit mächtiger An-strengung endlich von den tödtlichen Händen lvSge-wunden und athemloS. keuchend, zerschnnden, bln-liz auf die Füße sprang. Mit rollenden Augenwandte er stch gegen den stieren Blick, die knir-schenden Zähne seines überwundenen Widerparts,der jetzt gegen den Griff der stämmigen Amaconemit Verachtung «nkämpste.
„Gleiches Spiel!" riefen die Gladiatoren, „Ei-ner gegen Einen!" Damit drängte» sie sich umLv-don und das Weid, und trennten unfern anmnthi-qen Wirth von seinem höflichen Gast.
Lydvn aber, der stch über seine nunmehrige Lageschämte und die Umklammerung der Birago verge-bens abznschütteln suchte, fuhr mit der Hand inden Gürtel und zog ein kurzes Messer. So dro-hend war sein Blick, so hell funkelte die Klinge.