Druckschrift 
2 (1836)
Entstehung
Seite
72
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nach Art der neuen Wirthstubenlogen; an densel-ben saßen verschiedene Truppe von Männern, Ei-nige trinkend, Andere würfelnd, noch Andere mitjenem etwas sinnvvllern Spiel der elnosieeim rcrisilasich unterhaltend, das einige nicht gehörig unter-richtete Gelehrte für das Schach hielten, obwohles vielleicht eher dem Brettspiel glich und in derRegel, wenn auch nicht immer, mit Hülfe vonWürfeln gespielt wurde *). Es war noch frühVormittags, und die iinzcitige Stunde selbst lie-ferte wohl den besten Beweis für den zur Ge-wohnheit gewordenen Müßiggang dieser Scheiiken-gciste. Gleichwohl hatte das Hans trotz ftinerOertlichkeit und dem Charakter seiner Bewohnernichts von jenem trüben Schmutz an sich, der einenähnlichen Aufenthalt in einer modernen Stadt be-zeichnen würde. Die heilere Gcmnthsart aller

Das Spiel siuocivoim seripla oder serijilu!» wurdeauf einer viereckige» Tafel gespielt, die durch zwölfLinien (lineae oder so.ils'ta) abgetheilt war. Aufdieselben setzt mau Steine, (caleuli, latrones).Sämmtliche Linien waren durch ci»e Querlinie.linea saora, geschnitten, über welche man nichthinaus ging, biS man dazu gezwungen wurde.Waren die Steine die nach der Entscheidung vonWürfeln bewegt wurden, bis zur letzten Linie hin-ausgerückt, so sagte man, sie seue» lnoiti oderimmvli, und von dem Spieler er sey rxl inoilarvder ineila resiavtu», aufs Acußerstc gebracht. Glückund Knust hatten bei diesem Spiel ein weites Feld.

Der llebersetzer.