Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
2164
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des Geistes ist, an fleh selbst zu bilden und sich zu vervoll-kommnen seine Töne in eine harmonische Musik umzuwan-delu, der man im Himmel horcht, wenn sie auch auf Erdenkein Echo weckt. Geschieht dies, wie bei einigen Menschen,am besten im Lärm und Streit, so sey es darum; geschiehtes, wie bei ihm, am besten in der Stille auch gut. Undam anderen Tag sitzt er wieder mit Helen am Gestade desMeeres und blickt wie früher ruhig auf den endlosen sonnigenOcean hinaus. Und Helen blickt in sein Antlitz und sicht,daß es ebenso sonnig ist wie die tiefe See. Seine Handstiehlt sich in die ihrige voll Dankes, der inniger ist als dieGewalt der Leidenschaft, und er murmelt leise:Segenüber das Weib, das tröstet."

Das Werk fand endlich seinen Weg zum Ruhm, undder Ruhm sandte seine Stimmen laut in die Heimath desDichters. Aber der Beifall der Welt klang seinem Ohr langenicht so süß und stärkend wie die Worte, welche Helens Lippenihm zuslüsterten, als Zweifel, Demüthigung und Trauer ihnniederdrückten:Hoffe! und glaube."

Seite an Seite mit diesem Bild des Weibes als Trö-sterin möge hier eine verwandte Skizze stehen. Harlch L'Es-trange hatte sich bald nach seiner Vermählung mit Violante seh es durch die Zureden seiner jungen Gattin, oder weiler die Schatten zerstreuen wollte, welche nach Egertons Todnoch immer sein ehliches Glück umwölkten bewegen las-sen, eine zeitweilige halb staatSmännische, halb militärischeSendung nach einer der englischen Colonien zu übernehmen.In Erfüllung seines Auftrags bekundete er so viel Fähigkeit,