daß auf einen einfältigen, ehrlichen Mann, den sein Miß-geschick in's Spital oder in's Gefängniß liefere, drei durch-triebene Spitzbuben kämen, die sich selbst zu diesem Aeußer-sten gebracht hätten," Da fiel sein Blick auf einen Mann,der in einem der Krankensäle schlafend lag, und er erkanntedas Gesicht, welches damals noch nicht so verändert war,wie Oliver es gesehen hatte. Er näherte sich dem Krankenund schaute ans Randal Leslie nieder,
„Ein Engländer," sagte der Wärter. „Er wurde be-sinnungslos hieher eingeliefert mit einer schweren Kopfwunde,die ihm, wie wir erfuhren, von einem wohlbekannten olwva-Iieo <I'i,ttI>n-t,'!o bcigebracht wurde, welcher erklärte, daß derEngländer ihn betrogen habe. Dies war allerdings nichtsehr wahrscheinlich; denn wir konnten bei dem Engländernicht weiter finden als ein paar Kronen, und erfuhren nochweiter, daß er Schulden halber seine Wohnung hatte ver-lassen müssen. Er befindet sich auf dem Wege der Besse-rung, obschon noch immer Fieber vorhanden ist,"
Der Herzog betrachtete schweigend den Schläfer, dersich unruhig auf seinem Lager hin und her warf, und mur-melte einige Worte vor sich hin; dann legte er seine Börsein die Hand des Wärters und sagte zu ihm:
„Gebt dies dem Engländer', aber verbergt ihm meinenNamen, Es ist wahr — es ist wahr — das Sprichwort istsehr wahr" — nahm der Herzog wieder auf, als er die Treppehinunter stieg — „t'ln pell! äi volpi die >Ii asm! vannoi» pcllloclarla." (Man findet beim Kürschner mehr Fuchs-bälge als Eselshäute,)