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schon in dem Sommer, welcher auf seine Rückkehr nach Lans-mere folgte, kam seine Laufbahn zu einem plötzlichen Schluß.Er machte in Baden-Baden einer reichen und geistvollenpolnischen Wittwe den Hof, und seine schöne Persönlichkeitsowohl, als sein schrecklicher Ruf schreckte alle Nebenbuhlerzurück, eine» jungen Franzosen ausgenommen, der demGrafen an Kühnheit nicht nachstand und noch viel verliebterwar. Eine Herausforderung wurde erlassen und angenom-men. Peschiera erschien auf dem verhängnißvollen Grunde,summte mit seinem gewöhnlichen .«anx traut eine Opernarieund machte eine so diabolisch heitere Miene, daß die Nervendes Franzosen, seinem Muth zum Trotz, ergriffen wurden.Der Hahn knackte, noch eh' er sogar hatte zielen können, undzu seinem unaussprechlichen Erstaunen stürzte der Graf nie-der — durch's Herz getroffen, todt.
Beatrice di Negra lebte einige Jahre nach ihres Bru-ders Tod in strenger Abgeschiedenheit; sie hatte ihre Zufluchtin einem Kloster gesucht, vbscho» sie nicht den Schleier nahm,wie es ursprünglich ihre Absicht gewesen. In der That fandsie, je mehr sie von der Schwesterschaft sah, daß menschlichesSehnen und menschliche Leidenschaften ihren Weg auch durchvergitterte Fenster und über hohe Mauern finden und nurNaturen von seltener Begabung hievon eine Ausnahme ma-chen. Zuletzt wählte sie Nom zu ihrem Aufenthalt, wo sieallgemeine Achtung genießt nicht nur wegen ihres strengsittlichen Lebens, sondern auch wegen ihrer Wohlthätigkeit.Sie ist nicht zu vermögen, von dem Herzog mehr als denvierten Theil desJayrgehaltsanznneymen, der ihrem Bruder