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die ihm so dargebotene Hand nnd verbeugte sich, vielleicht umdas Lächeln zu verberge», das die geheimen Gedanken seinerSeele verrathen haben würde. Randal war noch immerstumm und blaß wie der Tod. Die Zunge klebte ihm an demGaumen. Er fühlte, daß alle Anwesenden scheu von seinerSeite znrückwichen. Endlich brachte er mit gewaltsamerAnstrengung die abgebrochenen Sätze hervor:
„Eine so plötzliche BeschiMgnng ist wohl — ist wohlim Stande, mich zu verwirren. Aber — aber — wer kannihr glauben? Sowohl das Gesetz als der gesunde Menschen-verstand setzt bei einer verbrecherischen Handlung einen Be-weggrund voraus. Was könnte mich in dem gegenwärtigenFall veranlaßt haben? Ich — ich selbst der Bewerber umdie Hand der Tochter des Herzogs — ich sie verrathen!Abgeschmackt — abgeschmackt. Herzog — Herzog — ichberufe mich auf Eure eigene Mcnschenkenntniß — wer han-delt je gegen sein eigenes Interesse — nnd — und gegensein eigenes Herz?"
Diese Berufung, wie schwach sic auch war, blieb nichtohne Wirkung auf den Philosophen:
„Es ist wahr," sagte der Herzog, die Hand seinesBerwandten fallen lassend; „ich sehe keinen Beweggrund."
„Vielleicht kann uns hierüber der Baron Lcvh Ausschlußgeben," versetzte Harley. „Ist Euch eine Triebfeder deseigenen Vorlheils bekannt, tie Mr. Leslie bewogen habe»>nag, zu den Planen des Grafen Beihülfe zu leisten?"
Levy zauderte. Statt seiner ergriff der Graf das Wort.„I'nräieu!" sagte er in dem klaren Tone der Entschie-
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