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Weise, als sey er durch de» Ton und die Miene eines ge-bieterischen Häuptlings überwältigt.
Bon Randals blassen Lippen brach ein leiser Ton wie«in Zischen.
„Und hatte Mr. Leslie Kunde von dem Plane, der Euchdie Person und die Hand Eurer jungen Verwandten sichernsollte?"
„Allerdings. Auch dies ist dem Baron Levh bekannt."Der Baron nickte zustimmend. „Erlaubt mir, beiznfügen— denn ich bin dies einer mir sehr nahrerwandten Dameschuldig — daß, wie ich seitdem erfuhr, nur gewisse falscheVorspiegelungen des Mr. Leslie diese Dame, nachdem meine«igencn Vorstellungen sehlgeschlagen hatte», bewogen, ihreHilfe einem Entwurf zu leihen, den sie sonst so streng nonsich abgcwicsen haben würde, als ich jetzt selbst, Herzog diSerrano, ihn mit ungeheuchelter Aufrichtigkeit verdamme."
Während der Graf so sprach, lag in seinem Wesen vielvon jener persönlichen Würde, die, ob natürlich oder erkünstelt,für den Augenblick das menschliche Urlheil besticht — eineWürde, die durch die auffallenden Vortheile seiner PrächtigenGestalt, seines schönen Gesichtes und seiner patricischen Hal-tung in einem Grade gehoben wurde, daß der Herzog, vonseinem guten Herzen getrieben, dem treulosen Verwandtendie Hand bot und alle seine Macchiavelischc Weisheit vergaß,obschon ihn letztere hätte belehren können, daß ein Mannvon der starren Verderbtheit des Grafen nicht wohl durchreinere Beweggründe weder für ein offenes Bekenntniß nochfür eine mannhafte diene zu gewinnen war. Der Graf nahm