er mehr wünsche» für seine Schwester, die er sich stets vergütgcnwärtigen mußte mit nm die Ohren hängenden Haaren,Währeno ihr Geist über einem erbärmlichen Roman in Sa-men schoß? Aber eh' er antworten konnte, kam anch Vio-lantc's Vater auf ihn zu, um die ehrlichen Tröstungen desSquire durch seine philosophischen zu unterstützen.
„Wer hatte je auf Volkslaune zählen können? DieWeisen aller Zeitalter hatten sie verachtet. 3n dieser Be-ziehung waren Horaz »nd Macchiavel einverstanden," u, s. w.
„Aber vielleicht," fuhr der Herzog mit wohlwollendemNachdruck fort, „kömmt Euch gerade dieses Unglück anders-wo zu statten. Das weibliche Herz ist zum Mitleid geneigtund stets begierig zu trösten. Außerdem werdet Ihr, wen»ich nach Italien znrückkehren darf, Zeit haben, uns zu be-gleiten und das Land keunen zu lernen, wo leicht jeder andereEhrgeiz vergessen wird — sogar (fügte der Italiener miteinem Seufzer bei) von seinen eigenen Söhnen!"
Als Randal sich von Hazeldean und dem Herzog so an-geredet sah, faßte er wieder frohen Muth. Es war klar,daß Lord L'Estrange von seinem Benehmen im Comitezim-mer keinen für ihn nachtheiligen Gebrauch gemacht hatte.Während Leslie auf solche Weise in Anspruch genommenwar, machte sich Levy an Harley, der sich mit dem Baronin die Vertiefung des großen Fensters zurückzog.
„Mein Lord, begreift Ihr dieses Benehmen von RichardAvenel? Er trägt selbst dazu bei, die Erwählung Egertonszu sichern — er!"