Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
2054
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S054

werbe ich, sobald die Abstimmung stattgesunbcn habe, be-reitwillig jeder Eröffnung Gehör schenken, die Ihr mir inBetreff Eurer selbst oder meines alten Freundes, des Her-zogs, zn machen so gütig scyn solltet,"

Diese Anrede überraschte Randal in hohem Grade undtrug nicht dazu bei, seine Nerven zu beruhigen, Jndeß er-widerte er mit schneller Besonnenheit:

lieber diesen wie über jeden anderen Gegenstand, dereinen Einstuß auf Eure Beurthcilung meiner Person übenmag, werde ich begierig jeden Zweifel zu befestigen bemühtsehn, der in Eure» Augen auf meiner Ehre haften könnte,"Ihr sprecht ungemein gut, Mr, Leslie kein Menschkann sich schöner ausdrücken; und ich werde Eure Zusagemit um so weniger Bedenken in Anspruch nehmen, weil demHerzog die Abneigung seiner Tochter, dem Wort Kraft zugeben, das seine Ehre bindet, im Fall die Einige nicht au-gefochte» werden kann, sehr nahe geht. Ich kan» mich eini-gen Einflusses rühmen bei der jungen Dame, da ich dazu be-hülflich war, sic vor Peschiera's schändlichem Anschlag znbewahren, und der Herzog dringt in mich, Eure Erklärunganzuhören, weil er glaubt, wenn sie mich ebenso befriedige,wie ihn, so werde ich im Stande scyn, Violanten mit der Be-werbung eines Freiers zn versöhnen, der kein Bedenken ge-tragen haben würde, gegen einen so furchtbaren Duellanten,als Peschiera ist, sogar sein Leben auf's Spiel zu setzen,"Lord L'Estrangc," versetzte Randal, sich verbeugend,ich werde Euch in der That tief verpflichtet scyn, wen» Ihrbei meiner Verlobten den Widerwillen verbannen könnt, der