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Harley senkte den Kopf; der Pfarrer ging an ihm vorbeiund ließ ihn allein —erschüttert zwar, ob aber auch be-sänftigt?
Als Mr. Dale in großer Aufregung den Gang ent-lang eilte, schlich Viola»te aus einer Nische der hohen Bogen-fenster heraus, legte ihren Arm in den seinigen und sagte mitängstlicher Begier:
„Ich habe ans Euch gewartet — oh, und wie lange!Ihr seyd bei Lord L'Estrange gewesen?"
„Ja."
„Warum sprecht Ihr nicht? Ihr habt ihn getröstetverlassen — glücklicher?"
„Glücklicher? Nein."
„Wie?" riefViolante mit der Miene derUeberraschungund mit einer Wehmuth, die in der Raschheit des Tons aucheinen Anflug von Aerger erkennen ließ. Wie — er nimmtsich's so schwer zu Herzen, daß Helen einen Anderen vorzieht?"
Trotz der ernsten Aufregung, welche den Sinn desehrlichen Pfarrers verstörte, wurde er doch betroffen ob die-ser Frage und dem Ton, in welchem Violante sie an ihnstellte. Er war ihr mit väterlicher Liebe zugethau und sagtedaher zu ihr:
„Kind, Kind, ich freue mich, daß Helen dem Lord L'Es-trange entronnen ist. Seht Euch vor — oh, seht Euch vor,daß er nicht ein wärmeres Interesse in Euch wecke. Er istein gefährlicher Mann — um so gefährlicher wegen der ein-zelnen Züge einer ursprünglich schönen Natur. Ich glaubewohl, daß er die Herzen der Unschuldigen und UnerfahrenenBulwer, meine Novelle. 128
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