Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1898
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1888

Riccaboeea mit Violante langsam in dem Garten. Dieglänzenden Aussichten hatten den Philosophen, sofern deräußere Mensch in Frage kam, nicht geändert, denn er trugnoch immer den rothen Regenschirm und die gewohnte Pfeife.Er schlug jetzt mechanisch den Weg nach dem sonnigsten Theiledes Gartens ein und blickte hin und wieder zärtlich auf Vio-lantc's gesenktes, trauriges Antlitz, sprach aber kein Wort,obschou nach jedem solchen Blicke gleichsam im Einklang mitdem schweren Schlage seines Herzens eine stärkere Wolkeaus seiner Pfeife aufflieg.

Endlich erreichten sie eine Stelle, die gegen Süden freilag und, vor dem schneidenden Ostwind durch dichtes Immer-grün und gegen Norden durch hohe Mauern geschützt, diemildesten Strahlen der Novembersonne zu sammeln schien.Hier hielt Niccabocca an und setzte sich. Auf dem Geländenach vorn blühten noch Blumen und darüber flatterten dieSchwingen jener späteren und schönere» Schmetterlinge, die,in den warmen Tagen des englischen Sommers unsichtbar,erst mit dem herbstlichen Himmel zum Vorschein kommenund die frostigen Fußstapfen des nahenden Winters umspielen Sinnbilder von Gedanken, welche das beschauliche Alterheimsucheu und erfreuen, so lang der Strom noch frei dahin-gleitet, ungehemmt von der Fessel des Eises, und die Blätterzögernd an den Zweigen zittern von Gedanken, welchedie Erinnerungen des Hingeschiedenen Sommers mit derAhnung von Sonnen in Verbindung bringe», die dem Win-ter folgen werden und die lichtesten, herrlichsten Farben aus-streuen, während der Himmel, zu dem sie sich glänzend aus-