Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1896
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1896

Traum eines trunkenen Irrsinns hätte ich gelebt und gehan-delt wie Andere Von meinem Geschlecht und meiner Sphäre hätte eine verständige Ehe cingegangcn und wäre jetzt einnützlicher und glücklicher Mann, Besinnt Euch jetzt. WolltIhr mich noch immer wegen eines Leonard Fairfield verwer-fen ? Zum letztenmal laste ich Euch die Wahl ich bieteEuch all das Wesentliche des wachen Lebens LeonardFairfield bringt Euch die Schatten eines flüchtigen Traumes,Sprecht! Ihr zaudert? Nun gut; laßt Euch Zeit zurUeberlegung,"

Helen,Ach, LordL'Estrange, könnt Ihr zweifeln,wie meine Antwort kanten muß, wenn Ihr gefühlt habt,was Liebe ist? oder glauben, daß ich so niedrig und un-dankbar zu seyn vermöge, uni von Euch das, was Ihr dasWesentliche des wachen Lebens nennt, zu nehmen währendmein Herz wett weg wäre treu einem Traume, wie IhrEuch ausdrückt?"

Harley,Könnt Ihr Euch diesenTraum nicht ausdem Sinn schlagen?"

Helen (deren ganzes Antlitz eine Glut ist),Eswar Unrecht, es einen Traum zn nennen! Für mich ist esdie Wirklichkeit des Lebens. Alle anderen Dinge sind Träumedagegen,"

Harley (ergreift ihre Hand und küßt sie achtungs-voll),Helen, Euer Herz ist edel, und ich habe Euch ver-geblich versucht. Ich bcdaure Eure Wahl, obgleich ich ihrnicht mehr cntgegentreten will und nie Zeuge Eurer Ent-täuschung seyn werde, Seyd Ihr einmal die Gattin dieses