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nie im Traum eingefallen. Er sagte mir nicht, daß er michliebe, wohl aber, daß er einsam und elend seh, und daß er inmir — in mir allein — eine Trösterin, eine Beruhigen»finden könne. So sagte er — er! Und ich war eben inEngland angelangt — befand mich unter dem Dache seinerMutter — hatte Euch damals noch nicht wieder gesehen;und — und — was konnte ich antworten? Stärkt — kräf-tigt mich, Ihr, zu dem ich aufblicke und den ich verehre. Ja,ja — Ihr habt Recht — wir dürfen einander nicht wiedersehen. Ich bin die Verlobte eines Anderen — verlobt mitihm! Oh, gebt mir Stärkung!"
Der ganze seiner Dichterseele inwohnende Adel er-wachte mit einemmale bei dieser Berufung.
„Oh, Helen — Schwester -— Miß Digby, vergebtmir. Ihr bedürft keiner Stärkung von mir, sondern ich mußsie von Euch borgen. Ich verstehe Euch jetzt und achte EureBeweggründe. Verbannt alle Gedanken an mich. Belohntunseren gemeinsamen Wohlthäter. Scyd ihm, was er vonEuch verlangt, seine Trösterin, seine Beruhigerin — ja,werdet ihm noch mehr — sein Stolz und seine Freude. DasGlück wird bei Euch einkehren, wie es bei allen denen cin-kchrt, welche glücklich machen und sich selbst vergessen. Gotttröste Euch in dem kurzen Kampfe und schenke Euch seinen^Segen für alle Znknnft. Schwester — ich nenne Euch jetztmit diesem heiligen Namen und will ihn seiner Zeit inAnspruch nehmen, wenn auch ich es so weit gebracht habe,mehr an Andere als an mich selbst zn denken."
Helen hatte ihr Antlitz mit den Händen bedeckt und