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12/17 (1853)
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1818
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1818

heute die Helen früherer Tage zu suchen. Doch sey esdarum. Vergeht, was ich gesagt habe, und vergebt mir."

Dieser Vorwurf ergriff das Herz, welchem er galt, imInnersten. Ein Feuer glänzte auf in den sanften, thränen-vollen Augen, fast wie ein Blitz zürnenden Unwillens; ihreLippen zuckten in schmerzlichem Krampf, und es war ihr,als sey jede andere Qual nichts in Vergleichung mit der,welche ihr Leonard bereitete, indem er ihr Beweggründeunterstellen konnte, die ihres einfachen Wesens so unwürdigwaren und für ihn selbst so bitter seyn mußten.

Und wie aus höherer Eingebung glitt ein Wort überihre Lippen, das wieder beruhigend auf sie wirkte.

Bruder!" sagte sie mit beweglicher Stimme.Bru-der!"

Aber dieses Wort machte gerade die entgegengesetzteWirkung auf Leonard. So süß es klang und in so schmel-zendem Tone es auch ausgesprochen wurde, deutete es dochdie Grenzlinie der Neigung an und traf ihn wie das Sterbe-geläut der Hoffnung. Er trat zurück und schüttelte traurigden Kopf.

Es ist zu spät, dieses Band anzunehmen zu spätsogar für die Freundschaft. Fortan für lange Jahre derZukunft bis dieses Herz aufgehört hat, bei dem KlangEures Namens zu schlagen und in Eurer Nähe zu leben fortan werden wir beide fremd sehn für einander."

Fremd? Gut ja, es ist recht muß so seyn.Wir dürfen uns nicht wieder sehen. O Leonard Fairfield,wer war es, der in jenen Tagen, welche Ihr in meine Ee-