Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1769
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absichtigtc. Ich konnte seiner Schwester keine so kalte Fahrtauferlegen. Die Mannschaft hat Befehl, ungefähr sechsTage außer Sicht der Küste zn kreuzen und dann den Grafensammt der Marchesa in einem Boot an's französische Uferzu bringen. Diese Zögerung wird dem Fürsten Zeit geben,Wien zu erreichen, eh' Peschiera ihm Nachfolgen kann."

Würde er wohl so kühn scyn?"

Laßt ihm mehr Gerechtigkeit widerfahren. An Kühn-heit fehlt cs ihm wahrlich nicht. Aber es ist mir nichtbange vor seinem Auftreten in Wien, wenn solche Zeugnissegegen ihn sprechen. Ich fürchtete nur, er möchte dem Für-sten unterwegs entgegcntreten und ihn zu einem Duell zwin-gen, eh' sein Charakter so verrufen ist, daß der Fürst dieHerausforderung znrückweisen kann. Und der Graf ist natür-lich ein haarscharfer Schütze, wie es dergleichen Männerimmer sind!"

Er wird zurückkehren und Euch"

Mich? Macht Euch deshalb keine Sorge, denn erhat an mir genug gehabt. Doch Biolante ist jetzt wiederwohlbehalten unter Eurem Dach, mein theurcr Freund, undmeine geehrte Mutter muß längst durch Leonard, der unsverließ, um sich zu ihr zu begeben, erfahren haben, daß wirunsere Sendung ohne Gefahr und, was sie am höchsten anschlagen wird, ohne Scandal vollbrachten. Euer Feind istso machtlos wie das Schilf, das auf dem Wasser seinemVerderben cntgegenschwimmt, und der Fürst schickt sich viel-leicht eben jetzt an, in den Wagen zu steigen, der ihn nachDover bringen soll, während ihm das schone Bewußtseyn die